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Baden-Württemberg bezahlbar machen. Am 8. März Die Linke wählen.
Politischer Aschermittwoch mit Gregor Gysi & Spitzentrio in Pforzheim

Statement zur Oberbürgermeisterwahl Pforzheim

MW

Wiederwahl mit bitterem Beigeschmack – 76,5 % Wahlverweigerung in Pforzheim: Ein politischer Weckruf

 

Pforzheim hat gewählt – oder besser gesagt: nicht gewählt. Zwar wurde Oberbürgermeister Peter Boch offiziell im Amt bestätigt, doch das Wahlergebnis ist alles andere als ein Grund zur Freude. Nur 23,5 Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger haben ihre Stimme abgegeben. Das ist nicht nur ein alarmierendes Signal, sondern ein politischer Offenbarungseid.

„Dass mehr als drei Viertel der Menschen den Urnengang verweigern, ist ein Armutszeugnis für die lokale Demokratie – und für den Zustand unserer Stadtgesellschaft“, erklärt Marvin Weiß, Stadtrat der Linken. „OB Boch mag die Wahl gewonnen haben, aber bei dieser Wahlbeteiligung ist das keine Legitimation, sondern ein Mahnruf.“

Trotz seines erneuten Wahlsiegs steht Boch unter Druck. Denn das Ergebnis zeigt deutlich: Das Vertrauen in die Stadtspitze ist auf einem historischen Tiefpunkt. Immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt, ignoriert oder schlicht vergessen. Die wachsende soziale Ungleichheit in Pforzheim, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt, Kinderarmut und Perspektivlosigkeit in vielen Stadtteilen – all das wurde zu lange verdrängt.

 

„Die Armut wächst, aber der OB schweigt. Das kann in den nächsten Jahren so nicht weitergehen. Wir brauchen endlich eine Stadtpolitik, die für alle da ist!“, so Weiß weiter. „Was wir brauchen, ist ein echtes Miteinander in der Stadt. Keine symbolischen Bürgergespräche, sondern konkrete Veränderungen: bezahlbarer Wohnraum, gute Bildung, verlässliche Infrastruktur und Respekt gegenüber allen, die hier leben“, fordert Weiß. „Wer 76,5 Prozent Nichtwähler ignoriert, riskiert den völligen Bruch zwischen Politik und Gesellschaft. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob OB Boch die Zeichen der Zeit erkennt – oder ob Pforzheim weiter in politischer Lethargie und wachsender Spaltung versinkt. Die kommenden acht Jahre werden zeigen, ob Peter Boch bereit ist, Verantwortung für diese Entwicklung zu übernehmen – und ob er den Mut hat, Kurs zu ändern. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er die Tiefe dieses Vertrauensverlusts erkennt und handelt. Klar ist: Ein 'Weiter so' darf es nicht geben.“

Junges Sprecher-Team im Vorstand

Wahlen im Kreisverband Pforzheim/Enzkreis

Am 16. November 2024 fand die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Pforzheim/Enzkreis der Partei 'Die Linke' statt. Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt, der mit viel Engagement und frischen Ideen in die kommende Amtszeit startet.

Das neue Sprecher-Team bilden Finia Schwenk und Felix Scherb, beide 26 Jahre alt. Mit ihrer Energie und ihrem Einsatz stehen sie für einen zukunftsorientierten und solidarischen Kurs. Als Schatzmeister wurde Helmut Kuntschner (58) gewählt, der seine Erfahrung und Expertise in die Finanzplanung und Verwaltung des Kreisverbands einbringen wird.

Dem erweiterten Vorstand gehören nun Hazel Noack, Peter Pfeiffelmann sowie der Gemeinderat Marvin Weiß an. Sie verstärken das Team und stehen gemeinsam für die Umsetzung linker Politik vor Ort.

Wir bedanken uns bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit und ihr Engagement und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand.

Gemeinsam gestalten wir eine soziale und gerechte Zukunft für Pforzheim und den Enzkreis!

Volksantrag "Mieten runter"

Die Mieten in Pforzheim steigen unaufhörlich und belasten immer mehr Haushalte. Gleichzeitig ist die Pforzheimer Innenstadt von massivem Leerstand geprägt, der die Attraktivität der Stadt mindert. Um diese Situation zu verbessern, ist es entscheidend, den Leerstand zu beenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Linke Baden-Württemberg hat deshalb den Volksantrag „Mieten runter“ ins Leben gerufen, der darauf abzielt, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Mieten im Bestand zu senken.

 

Seit dem offiziellen Beginn der Unterschriftensammlung am 6. April 2024 hat die Partei ein Jahr Zeit, um mindestens 38.356 gültige Unterschriften in Baden-Württemberg zu sammeln. Ziel ist es, dass sich der Landtag mit dem Antrag befasst. Der Volksantrag beinhaltet fünf zentrale Forderungen:

  1. Die Wohnungsmieten sollen wieder sinken.
  2. Die Zahl der Sozialwohnungen muss deutlich erhöht werden.
  3. Wohnungslosigkeit ist aktiv zu bekämpfen.
  4. Vorgaben sind zu entwickeln, um Leerstand zu verhindern.
  5. Der Wohnungsneubau und -bestand sollen in öffentlicher Hand durch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft erhöht werden.

Stadtrat Marvin Weiß (DIE LINKE) kritisiert die Untätigkeit der Landesregierung: „In keinem anderen Bundesland gibt es so wenige Sozialwohnungen wie in Baden-Württemberg. Die Antworten der Landesregierung auf die Wohnungskrise sind völlig unzureichend. Wir müssen den Leerstand beenden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Innenstadt attraktiver zu machen.“

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit 2002 ist die Zahl der Sozialwohnungen in Baden-Württemberg um 63 Prozent gesunken. Auf 1.000 Mieterhaushalte kommen lediglich 20 Sozialwohnungen, was bedeutet, dass nur jeder zehnte Haushalt mit einem Wohnberechtigungsschein überhaupt eine Chance auf eine Sozialwohnung hat. Aktuell fehlen in Baden-Württemberg mehr als 200.000 Sozialwohnungen, was die Dringlichkeit eines Handlungswechsels unterstreicht.

 

In Pforzheim sind die Mietpreise ebenfalls stark gestiegen. Über die letzten elf Jahre sind die Mieten landesweit von durchschnittlich 7,68 €/qm im Jahr 2013 auf 11,70 €/qm im Jahr 2023 gestiegen – ein Anstieg von 52,3 Prozent. Diese Entwicklung ist alarmierend und erfordert sofortige Maßnahmen.

 

Um den Volksantrag zu unterstützen, können Interessierte ihre Unterschrift im Café Havanna abgeben oder in einem Umschlag an Stadtrat Marvin Weiß im Rathaus einwerfen. Der Antrag kann auch online unter mieten-runter.de heruntergeladen werden. Für weitere Infos können Sie sich auch gerne per Email an uns wenden. Info@die-linke-pforzheim.de 

 

„Wir müssen jetzt handeln, um den massiven Leerstand in der Pforzheimer Innenstadt zu beenden und bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Nur so können wir Pforzheim attraktiver machen“, so Weiß weiter. Lassen Sie uns gemeinsam für eine sozial gerechte Wohnraumpolitik kämpfen!

Stadtrat Marvin Weiß fordert Maßnahmen gegen geplanten Auftritt von Martin Sellner und rechtsextreme Aktivitäten in Pforzheim

Pforzheim, den 18.07.2024 – Stadtrat Marvin Weiß hat den Oberbürgermeister von Pforzheim aufgefordert, Maßnahmen gegen den geplanten Auftritt des bekannten Rechtsextremisten Martin Sellner am 03.08.2024 in der Stadt zu ergreifen. Weiß verweist darauf, dass andere Städte bereits ähnliche Veranstaltungen verhindert haben und erwartet, dass Pforzheim ebenfalls Schritte unternimmt, um die öffentliche Ordnung zu wahren und ein klares Zeichen gegen Extremismus zu setzen.

Darüber hinaus weist Weiß auf einen besorgniserregenden Vorfall hin: schwarze Holzkreuze, die an den Ortseingängen Pforzheims aufgetaucht sind. Diese sollen im Zusammenhang mit einer bundesweiten Aktion aus der rechtsextremen Szene aufgestellt worden sein.

Marvin Weiss betont: "Rechtsextremismus stellt eine erhebliche Gefahr für unsere Gesellschaft dar. Er untergräbt die demokratischen Werte, die unsere Gemeinschaft zusammenhalten, und fördert Hass, Intoleranz und Gewalt. In Pforzheim beobachten besorgniserregende Entwicklungen, wie das Auftauchen schwarzer Holzkreuze an den Ortseingängen und die geplanten Auftritte rechtsextremer Akteure wie Martin Sellner. Diese Aktivitäten sind nicht nur Provokationen, sondern auch klare Zeichen dafür, dass extremistische Ideologien in unserer Stadt Fuß zu fassen versuchen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich solche Tendenzen weiter ausbreiten. Es ist unsere Pflicht, entschlossen gegen jede Form von Extremismus vorzugehen und die öffentliche Sicherheit sowie den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren. Wir müssen ein klares Zeichen setzen, dass Pforzheim für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander steht. Nur so können wir die Integrität und den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft schützen."


Weiß äußert die Besorgnis, dass Pforzheim gegenüber rechtsextremen Aktivitäten nicht ausreichend wachsam sei, und betont, dass man nicht auf dem rechten Auge blind sein dürfe. Er appelliert an die Stadtverwaltung, entschiedener gegen solche Tendenzen vorzugehen und fordert den Oberbürgermeister zum Handeln auf.

Zum Schichtwechsel um 06:00 Uhr in der Frühe hat Die Linke vor dem Klinikum Brezeln und kleine Frühstückspakete an die Beschäftigten verteilt. Mit der Aktion unter dem Motto „Ohne Mampf kein Kampf“ möchte die Partei ihre Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen zum Ausdruck bringen. Weiterlesen

Junges Trio führt die Liste zur Kommunalwahl

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Aktuelles aus dem Kreisverband

Die Linke Pforzheim/Enzkreis geht im Wahlkampf gezielt an die Haustüren, um mit den Menschen insGespräch zu kommen. Insgesamt haben die Mitglieder und Sympathisant*innen derLinken Pforzheim/Enzkreis bereits an über 2215 Haustüren geklopft oder geklingelt. Die Haustürgesprächesind für Die Linke ein erfolgreiches Instrument für den Wahlkampf und darüber hinaus. ImVordergrund stehen dabei persönliche Gespräche, um Vertrauen aufzubauen, anstatt nurFlyer zu verteilen. Ziel ist es, die Menschen in ihrem direkten Umfeld anzusprechen. DieLinke sieht sich durch die vielen Gespräche in ihren Kurs bestätigt und bleibt auchzukünftig für die Menschen vor Ort ansprechbar.Dazu erklärt Chris Schweigert Santos da Costa „Es ist wirklich beeindruckend, was hierpassiert und wie viele Gespräche wir führen konnten. Haustürgespräche sind Teil der DNAunserer Partei. Wir wollen wissen, was die Menschen in ihrem Alltag belastet und was sichdringend ändern muss. Wir erfahren für unsere sozialen Forderungen viel… Weiterlesen

Volles Haus im Kulturhaus Osterfeld! Weiterlesen

Jan van Aken wirbt in fünf Sprachen um Vertrauen in Baden-Württemberg Weiterlesen

Aktuelles aus dem Landesverband

Die Linke Baden-Württemberg ruft zur Beteiligung an den Ostermärschen in Stuttgart und Mannheim auf. Dazu erklärt Elwis Capece, Landesprecher der Linken: „Die Linke ruft dazu auf, sich an den Ostermärschen in Stuttgart und Mannheim zu beteiligen.  Wir demonstrieren gegen den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran, gegen die andauernden Kriege in der Ukraine, in Gaza, im Sudan, im Ostkongo und im Jemen sowie gegen die Gewaltandrohungen gegen Taiwan und Cuba. Die Bundesregierung rüstet auf, hunderte Milliarden fließen ins Militär, fehlen aber beim Wohnen, in der Pflege, Bildung oder beim Klimaschutz. Dem stellen wir uns entgegen. Die Linke steht an der Seite aller, die von Krieg, Gewalt und Vertreibung betroffen sind. Wir stellen uns entschieden gegen Krieg und Aufrüstung. Wir wenden uns entschieden gegen eine drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht!“ Weiterlesen

Die Linke Baden-Württemberg kritisiert die geplanten Kürzungen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ bei 13 Projekten der Demokratieförderung in Baden-Württemberg durch Familienministerin Karin Prien. Dazu erklärt Sahra Mirow, Bundestagsabgeordnete und Landessprecherin der Linken Baden-Württemberg: „Angesichts der jüngsten Wahlergebnisse der AfD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die von Bundesfamilienministerin Karin Prien geplanten massiven Kürzungen unverantwortlich. Allein in Baden-Württemberg sind dreizehn Projekte in den Bereichen Demokratieförderung, Jugendliche, Extremismusprävention, jüdisches Leben, Gewaltschutz, gegen Hass im Netz und Desinformation, Rassismus und Antiziganismus betroffen. Die Bundesregierung schwächt damit die Zivilgesellschaft und diejenigen, die sich aktiv für die Demokratie einsetzen und stärkt damit die Feinde der Demokratie. Ich fordere Familienministerin Karin Prien auf, die angedrohten Kürzungen zurückzunehmen. Was es stattdessen… Weiterlesen

Die Linke unterstützt die Forderung von ver.di Baden-Württemberg nach einem vergünstigten Deutschlandticket für Senior*innen. Dazu erklärt Kim Sophie Bohnen, Mitglied des Landesvorstands der Linken Baden-Württemberg: „Wir unterstützen die Forderung von ver.di an die Landesregierung für ein vergünstigtes Deutschland-Ticket für Seniorinnen und Senioren. Was Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sich leisten können, kann sich auch Baden-Württemberg leisten. Viele Rentnerinnen können sich mit ihrer niedrigen Rente kein Deutschlandticket leisten. Ein vergünstigtes Deutschlandticket wäre ein Beitrag für Klimaschutz und mehr soziale Gerechtigkeit.“ Weiterlesen

Termine aus Baden-Württemberg

Landesausschuss

11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen

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